TAG 6 - Von Grand Rapids nach Ludington

Busfahrt von Grand Rapids mit Abstecher zum Blue Lake Camp nach Ludington

Am 18. verließen wir unsere tollen ersten Gastfamilien aus Grand Rapids. Doch die Wehmut sollte nicht zu lange anhalten, denn nun ging es zu einem der Höhepunkte der Reise: dem Besuch des Blue Lake Fine Arts Camps am Lake Michigan. Unser Bus wurde bereits von zwei Fahrradfahrern begrüßt, die sowohl eine Amerika- als auch eine Deutschlandflagge hinter sich herzogen. Begeistert wurden wir von den Blue Lakern mit lachenden Gesichtern und winkenden Händen empfangen, und auch die Leiterin Kate Henry war sehr freundlich zu uns, trotz der Tatsache, dass sie versehentlich mit einer Wasserflasche (T.P.) beworfen wurde. Es begann die Tour durch das Blue Lake Camp, vorbei an den kleinen beschaulichen Wohnhütten, dem großen Amphitheater, dem See und dem Souvenirshop. Dabei wurden reichlich Bilder gemacht und Pullis gekauft. Immer wieder wurden wir aufgrund unserer auffälligen roten T-Shirts angesprochen, und schnell knüpften wir die ersten Kontakte. Es folgte das große Exchange-Konzert, bei dem zunächst wir einen Teil unseres Programms vorstellten und anschließend verschiedene Gruppierungen des Blue Lake Choirs jeweils ein Stück präsentierten. Für uns war dies ein schwieriger Auftritt, da die Akustik für uns ungewohnt war und auch die Aufstellungen etwas improvisiert waren. Dennoch gab es Standing Ovations für das Jungsstück „Beach Voice“. Umso beeindruckender waren natürlich die Blue Laker, die sowohl die Töne als auch die Lautstärke/ Dynamik perfekt meisterten. Nach dem Konzert erlebten wir einen weiteren besonderen Moment, da wir die Chance bekamen, eines unser Lieblingsstücke, Seasons of love, für den Arrangeur Mark Webb persönlich zu singen.

Schweren Herzens verließen wir das Blue Lake Camp in Richtung Comfort Inn in Ludington, wo wir nur eine Nacht verbringen sollten. Nach einer kurzen Kekspause fuhren wir mit dem Bus weiter zum Lake Michigan, wo viele sich in das kühle Nass stürzten. Es wurden erneut viele Fotos gemacht, mitunter einige Bilder in die sich einige der Jungs hineinwarfen. Desweiteren bauten wir eine menschliche Pyramide mit 10 Menschen, verbuddelten Ole bis zum Kopf im Sand, stellten Lennart auf Helges Schultern, machten noch mehr Profilbilder und genossen den Sonnenschein. Nach einem kurzen Erfrischungszwischenstopp im Hotel begaben wir uns zu einem All-You-Can-Eat-Restaurant, das wohl am Ende jeder mit einem vollen Magen verließ. Dort feierten wir unter anderem Siegmars „Geburtstag“ (Insider Alert) und sangen ein Ständchen für das Personal. Danach fuhren wir zurück ins Hotel, wo wir selig und süß das Nächtle in unseren Bettchen verbrachten.